Wenn diese Frage im Workshop fällt, wird es meist kurz still im Raum.
Ein altes Thema wird plötzlich dringend
Mit KI-Modellen wird Informationssicherheit dringender denn je. Denn jedes KI-Tool ist ein neuer Ort, an den Informationen fließen: Angebote, Personaldaten, Vertragsentwürfe, Kundenlisten.
Es geht nicht nur um Technik
Sondern auch um Organisation:
- Wer hat Zugriff worauf?
- Welche Daten sind besonders schützenswert?
- Welche Tools sind freigegeben?
- Und was passiert, wenn doch etwas schiefgeht?
Genau diese Fragen beantwortet ein Informationssicherheits-Managementsystem nach ISO 27001. Wer eins hat, sollte KI-Tools dort einbauen. Wer keins hat, braucht zumindest auf diese Fragen eine klare Antwort. Wie KI-Modelle selbst bei der Vorbereitung helfen können, habe ich in „ISO 27001-Vorbereitung: Von fünf Wochen zu zwei Stunden?“ beschrieben.
3 Fragen zum Selbstcheck
- Wisst ihr, welche eurer Daten auf keinen Fall in ein KI-Tool gehören?
- Ist geregelt, wer bei euch neue Tools freigibt?
- Könntest du deinen Kund*innen innerhalb einer Woche zeigen, wie ihr ihre Daten schützt?
Damit endet die Serie
Richtung, Abläufe, Regeln und Sicherheit: Wenn diese 4 Punkte geklärt sind, kommen KI-Modelle wirklich im Alltag an. Und ihr könnt sie deutlich mutiger einsetzen. 🔐
Die Serie: Was vor dem KI-Tool kommt
- Teil 1 · Auftakt: Warum das Tool der leichteste Teil ist
- Teil 2 · Strategie & Organisation: Wohin sollen uns KI-Modelle als Unternehmen bringen?
- Teil 3 · Prozesse: Welche Abläufe sollen überhaupt besser werden?
- Teil 4 · Regeln & Compliance: Was darf das Team mit KI-Tools machen, und was nicht?
- Teil 5 · Informationssicherheit: Was passiert dabei mit unseren Daten? (dieser Beitrag)
Eine Frage an dich
Welcher der 4 Punkte ist bei euch noch am offensten: Richtung, Abläufe, Regeln oder Sicherheit?