Diese Woche war ich wieder bei einem Unternehmen in der Pflege, um gemeinsam mit einer Gruppe Prozesse zu analysieren und zu optimieren.
Es war zeitweise ganz schön anstrengend für die Beteiligten (euphemistisch „intensiv“ 😉). Was im Alltag selbstverständlich wirkt, muss plötzlich erklärt, hinterfragt und mit anderen Perspektiven zusammengebracht werden.
Diese Detailarbeit kostet Kraft. Aber sie macht auch sichtbar, wo Veränderung konkret werden kann.
Was am Ende auf dem Tisch lag
- 2 optimierte und beschriebene Prozesse am Brownpaper
- Ein Maßnahmenplan, damit aus der gemeinsamen Arbeit nächste Schritte werden
- Ein Weg in die digitale Form: Wir haben angeschaut, wie die erarbeiteten Inhalte mit einem KI-Modell leichter digitalisiert werden können. Genau hier zeigt sich, warum Prozesse vor dem KI-Tool kommen (mehr dazu in „Das weiß nur die Petra.“).
Was diesen Termin besonders gemacht hat
Das war nicht nur das Ergebnis. Die Gruppe liegt mir sehr am Herzen. Der Umgang miteinander ist wertschätzend, und es wird viel gelacht, während dennoch konzentriert gearbeitet wird.
Im Feedback bekam ich unter anderem die Rückmeldung, dass es beeindruckend gewesen sei, wie ich die verschiedenen Stränge und Informationen zusammengebracht habe. Wie ich immer wieder den Fokus hergestellt und dadurch Struktur geschaffen habe.
Und da hüpfte wieder mein Magen ein bisschen. Wieder dieses Wort: Struktur.
Was Struktur für mich bedeutet
Es begegnet mir immer wieder, wenn andere beschreiben, was sie an meiner Arbeit schätzen. Es ist etwas, das ich so selbstverständlich tue, dass ich seinen Wert manchmal erst durch solche Rückmeldungen wahrnehme.
Struktur heißt für mich nicht, alles in ein starres Raster zu pressen. Sondern Zusammenhänge sichtbar zu machen, Orientierung zu geben und aus vielen einzelnen Informationen ein gemeinsames Bild entstehen zu lassen. Damit klarer wird, worum es gerade geht und wie es weitergehen kann.
Irgendwas scheint also dran zu sein. 😊
P.S.: Das Bild ist aus Gründen der Informationssicherheit KI-generiert.